Wohnungspreise +  Wiederverkaufspreise  + Erstverkaufspreise

Übersicht Marktpreisniveau


Sie interessieren sich für das Preisniveau von Wohnungseigentum in einer oder mehrerer Städte in Deutschland und finden keine ausreichenden Informationen bzw. möchten Ihre bestehenden Informationen absichern ?

Dann hat easyWert für Sie das richtige Angebot ! Sie haben die Möglichkeit für jede Gemeinde in Deutschland die easyWert-Wohnungsrichtpreis-Matrix zu bestellen. Einige Beispiele zufällig ausgewählter Städte können Sie sich hier anschauen. In die Richtpreise fließen für die größeren Städte mehrere am Markt veröffentlichte Vergleichspreise ein. Die Preise für kleinere Gemeinden wurden mit statistischen Verfahren abgeleitet und plausibilisiert.

Preis pro abgefragter Stadt bzw. Gemeinde 11,90 EUR.

Schicken Sie uns das unten stehende Online-Bestell-Formular “Wohnungsrichtpreis-Matrix” und überweisen Sie den o.a. Betrag auf das in unserer Bestätigungs-Mail angegebene Konto. Sie erhalten dann umgehend nach Geldeingang die Richtpreis-Matrix als PDF-Datei zugesendet.

Für Firmen oder auch Privatpersonen, die mehrere Abfragen in regelmäßigen Abständen benötigen, besteht natürlich die Möglichkeit ein jährliches Abo zu vereinbaren; verwenden Sie bei Interesse hierfür zunächst unser Kontaktformular für die entsprechende Anfrage.

Ich bestelle hiermit zum Preis von 11,90 € die Wohnungsrichtpreis-Matrix für folgende Gemeinde bzw. Stadt:

PLZ

 

Stadt/ Gemeinde

 

im Landkreis

 

in Bundesland

 

E-mail-Adresse, an die die Wohnungsrichtpreis-Matrix gesendet werden soll:

 

Die Rechnungsanschrift lautet:

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Anrede:

 

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Name:

 

Strasse:

 

PLZ/ Ort:

 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen habe ich gelesen und bin damit einverstanden.

Hier finden Sie Links zu Richtpreis-Übersichten. Schauen Sie immer mal wieder rein, vielleicht ist ja Ihre Stadt auch dabei. Ansonsten bestellen Sie sich die Richtpreisübersicht für Ihre Stadt/ Gemeinde.

 

Wir bündeln veröffentlichte Marktpreisinformationen (Monitoring) für Eigentumswohnungen und fassen diese möglichst kompakt für Sie zusammen. So erhalten Sie die Essenz aus mehreren Quellen.

Aachen Wohnungspreise

Damit Sie eine ungefähre Richtschnur haben, was man unter einfacher, mittlerer oder guter Lage und Ausstattung versteht, haben wir Ihnen hier einige Informationen zusammengetragen:

→  Lagekriterien

→  Ausstattungskriterien

Augsburg Wohnungspreise

Backnang Wohnungspreise

Bamberg Wohnungspreise

Berlin Wohnungspreise

Bonn Wohnungspreise

Chemnitz Wohnungspreise

Dortmund Wohnungspreise

 

Dresden Wohnungspreise

 

Düsseldorf Wohnungspreise

 

Frankfurt a.M. Wohnungspreise

 

Freiburg i. Br. Wohnungspreise

 

Hamburg Wohnungspreise

 

Kaiserslautern Wohnungspreise

 

Köln Wohnungspreise

Stuttgart Wohnungspreise

München Wohnungspreise

Ulm Wohnungspreise

Nürnberg Wohnungspreise

Wiesbaden Wohnungspreise

Passau Wohnungspreise

Worms Wohnungspreise

 

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Übersicht und Definition von Lageklassen


Um eine Wohnung oder ein Haus einer bestimmten Lage (Wohnlage) zuordnen zu können, sollte man wissen, wann es sich um eine einfache, mittlere, gute oder sehr gute Lage handelt. Viele Städte veröffentlichen einen Mietspiegel. Bestandteil der Veröffentlichung der Vergleichsmieten ist meistens auch eine Definition der unterschiedlichen Lagekriterien. Sollte dies nicht der Fall sein, so können Ihnen die nachfolgenden Anhaltspunkte dazu dienen, die Immobilie (Eigentumswohnung, Eigenheime) einer Lagekategorie (Lage) zuzuordnen.

EINFACHE WOHNLAGE: Es gibt Wohnlagen, denen eilt ihr schlechter Ruf sogar über die Stadtgrenzen voraus. Beispiele sind der Stadtteil Hasenbergl in München, Marzahn in Berlin, Emmertsgrund in Heidelberg etc. . Dies heißt nicht, dass der ganze Stadtteil nur einfache Lagen bietet, aber einen überproportionalen Anteil an einfachen Lagen. Diese Lagen haben mehrere unterschiedliche Merkmale, die dazu führen, dass die Menschen es nicht für erstrebenswert halten, dort zu wohnen:

  • Lärm- und Geruchsemissionen durch Verkehrswege (viel befahrene Straßen, Schienenverkehr, Fluglärm) oder nahe gelegene Gewerbe- oder Industriegebiete
  • Grosswohnanlagen aus den 60er und 70er- Jahren, oft auch ehemalige Kasernen, die zu Wohnzwecken umgenutzt wurden
  • Soziale Brennpunkte und Stadtteile mit ethnisch einseitigen Konklomerationen
  • Sehr dichte Blockrandbebauung ohne Durchgrünung (wobei es hier auch viele mittlere Lagen gibt, die dieses Merkmal aufweisen)
  • Gebiete mit vielen unsanierten Gebäuden, städtebaulichen Missständen, häßlicher Architektur mit teilweise schlechter, nicht mehr zeitgemäßer Bausubstanz
  • Außerhalb der Städte: Lage an Ortsdurchgangsstraßen, Dorfmischgebietslagen, Lagen in sehr ländlichen Gebieten ohne Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs und ohne ausreichende Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder an den überregionalen Individualverkehr.

Diese Aufzählung ist vielleicht nicht vollständig, dürfte aber die meisten Problemfelder umschreiben, die dazu führen, dass eine Lage als einfach charakterisiert wird.

MITTLERE WOHNLAGE: Unter mittleren Wohnlagen versteht man im allgemeinen Lagen, bei denen die Negativpunkte, wie sie bei den einfachen Lagen beschrieben wurden, weitestgehend nicht anzutreffen sind. Eine mittlere Lage bietet aber auch keine herausragenden Nutzungsvorteile. Daher sind in den meisten Städten die Mehrzahl der Wohnstätten zu den mittleren Lagen zu zählen. Auch bei mittleren Lagen können negative Lagekriterien vorkommen. Diese werden jedoch durch mindestens gleichwertige Vorteile (z.B. Zentralität, Verkehrsanbindung, Urbanität, Architektur, attraktive Nachbarschaft zu Gastronomie, Straßencafes etc.) wieder ausgeglichen. Mittlere Wohnlagen sind in der Regel der Teilmarkt mit dem größten Umsatz, weshalb meist ausreichend Vergleichspreise für die Immobilienbewertung vorhanden sind, was dem Gutachter die Erstellung eines Gutachtens (Verkehrswert, Marktwert) ungemein erleichtert.

GUTE WOHNLAGE: Gut durchgrünte Wohngebiete ohne störende Immissionen mit aufgelockerter Bebauung und attraktiver Architektur gelten als gute Lagen. Reine Anliegerstraßen ohne großen Durchgangsverkehr. Überwiegend offene Bauweise mit größerer durchschnittlicher Grundstücksgröße und von der Straße zurückversetzter Bebauung, so dass nicht der Eindruck der Enge entsteht. Trotz der Möglichkeit, ruhig zu wohnen, gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten und eine gute Verkehrsanbindung. In kleineren Gemeinden gehören hierzu insbesondere die Neubaugebiete oder bereits früher erschlossene reine oder allgemeine Wohngebiete. Sehr begehrte städtische Wohnquartiere können beispielsweise auch Wohnungen in den Ober- und Dachgeschossen von Fussgängerzonen sein, oft als Penthouse.

BESTE WOHNLAGE: Die Bestlagen wie Herzogpark in München, Westend in Frankfurt, Killesberg in Stuttgart oder die Elbchaussee in Hamburg haben in der Regel alle Merkmale der guten Wohnlage, aber darüber hinaus noch mindestens einen weiteren, herausragenden Nutzungsvorteil. Dieser kann durch die Topographie bestimmt werden (Südhanglage, Halbhöhenlage mit Stadtblick, Fernblick) oder durch die besonders schöne Landschaft, Nachbarschaft und Umgebung, Lage am Wasser (Starnberger See, Sylt). Vorherrschende Bebauung ist die Villenbebauung mit großzügig angelegten, parkähnlichen Außenanlagen und großen Abständen zur Nachbarbebauung. Eine Ausnhame bilden die so genannten Stadthäuser, die den Nachteil der dichteren Bebauung (oft Blockrandbebauung auf Reihengrundstücken) durch die zentrale Lage mit teilweise sehr schöner Architektur (z.B. Gründerzeitgebäude) ausgleichen. Diese Lagen ziehen wohlhabendes Käuferklientel an, das das urbane Lebensgefühl liebt. Beispiele hierfür sind das Westend in Frankfurt oder Schwabing in München.

Bestlagen haben meistens einen geringen Marktumsatz, d.h. die Liegenschaften wechseln eher selten den Eigentümer, meist nur bei Tod des bisherigen Eigentümers und Verkauf der Immobilie durch die Erben. Dies macht die Bestimmung des Immobilienwertes (Verkehrswert, Marktwert) in solchen Lagen sehr schwierig, da die Höhe der Marktanpassung schwer zu bestimmen ist. Zudem basieren die Daten der Gutachterausschüsse zwangsläufig auf wenigen und teilweise veralteten Daten. Hier ist für den Gutachter Vorsicht geboten, da dadurch leicht zu geringe Werte in Ansatz gebracht werden, wenn man sich blind auf diese Daten verläßt. Zumindest eine Plausibilitätsprüfung am Ende der Wertermittlung sollte dann erfolgen.

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Ausstattungskriterien


Hier einige Informationen zu der Ausstattung von Wohnungen und Eigenheimen. Grundsätzlich kann man sich auch an den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen veröffentlichten Ausstattungsstandards orientieren. Ergänzend hierzu noch einige Anmerkungen aus Sicht eines Immobiliensachverständigen zu den einzelnen Klassen von Ausstattungsstandards:

EINFACHE AUSSTATTUNG: Bei älteren Baujahren spricht man von einer einfachen Ausstattung, wenn die technische Gebäudeausstattung (Heizung, Elektrik, Sanitärinstallationen), die Gebäudesubstanz (Außenhülle, Dach, Fenster) und der Innenausbaustandard (Sanität, Böden, Decken, Wände) sich weitestgehend noch in einem baujahrstypischen Zustand befinden und kaum oder wenige Modernisierungen durchgeführt wurden.

Bei Neubauten muss man eigentlich immer von mindestens mittlerem Ausstattungsstandard ausgehen. Vor allem bei Gebäuden, die schon älter als 30 Jahre sind und bei denen kaum Modernisierungen durchgeführt wurden, kann man von einer einfachen Ausstattung ausgehen. Einige typische Merkmale einer tendentiell einfachen Ausstattung sind beipielsweise:

  • Einzelöfen für Holz, Kohle, Gas oder Öl oder ältere Elektrospeicheröfen als alleinige Wärmequelle
  • Holzfenster mit Einscheibenverglasung oder auch ältere Doppelverglasungen aus den 60er- bis Anfang 80er-Jahre.
  • Alte PVC-, Linolium- oder nicht überarbeitete Holzdielenböden
  • Alte Holzbalkendecken, die schwingen und sich bereits durchbiegen
  • Sanitätobjekte und Fliesen in nicht mehr zeitgemäßen Farben und Formen
  • Sicherungskästen mit Schraubsicherungen, veraltete Lichtschalter, einadrige Stromkabel ohne Erdung und eine unzureichende Zahl an Steckdosen, Schaltern, Lichtauslässen und Telekommunikationsanschlüssen.
  • Unsanierte Aussenfassaden mit unzureichender Wärmedämmung
  • Feuchte Stellen an Kellerwänden durch unzureichende oder verschlissene Abdichtung gegen Feuchtigkeit
  • Leitungen (Strom, Wasser, Gas) ganz oder teilweise auf Putz
  • Unzeitgemäße Grundrisse mit zu kleinen Räumen und/ oder zu kleinen Fenster- und Türöffnungen (Belichtung!)
  • Unzureichende Stellfläche
  • Überproportional viel Verkehrsfläche im Vergleich zu den Wohnräumen (Große, schlauchartige Flure)
  • Gefangene Räume
  • Gebäude mit zu hohem Verbrauch an Energie für die Heizung und die Warmwasserbereitung. Als Maßstab kann ein sogenanntes Niedrigenergiehaus nach heutigem Standard (2008) dienen, das nicht mehr als 100 kWh pro m² pro Jahr an Energie für Heizung und Warmwasser (und evtl. Kühlung, Lüftung) verbraucht.

MITTLERE AUSSTATTUNG: Von einer mittleren Ausstattung kann man sprechen, wenn die Gewerke überwiegend den heutigen Wohnansprüchen eines durchschnittlichen Wohnungsnutzers genügen. Hierzu muss bei älteren Gebäuden (spätestens bei 20 Jahre alten Gebäuden) mindestens eine Teilmodernisierung statt gefunden haben. Die bei der einfachen Ausstattung aufgezählten Merkmale sind hier höchstens in Ausnahmefällen anzutreffen.

GUTE (GEHOBENE) AUSSTATTUNG: Sehr gute Energiebilanz des Hauses und überwiegend Verwendung hochwertiger Baumaterialien (Markenprodukte). Auch die Gebäudetechnik ist entsprechend aufgerüstet (Elektrische Rolläden, BUS-System, Alarmanlage, etc.). Teilweise Verwendung erneuerbarer Energien (Wärmepumpemtechnik, automatische Be- und Entlüftung, Solarkollektoren, Photovoltaikanlage) für Heizung, Warmwasser oder Strom.

SEHR GUTE (STARK GEHOBENE) AUSSTATTUNG: Meist nur anzutreffen in entsprechenden Villengebäuden, bei denen nur die besten Materialien verbaut wurden und neben dem Funktionalen auch die Harmonie der Raumgestaltung, das Spiel mit Licht und Farben und die architektonische Kunst nicht zu kurz kommen. Vom Nutzwert läßt eine stark gehobene Ausstattung wenig zu wünschen übrig. Oft handelt es sich um so genannte Liebhaberobjekte. Der Markt für solche Immobilien ist sehr eng. Das heißt, es gibt natürgemäß eher wenige Interessenten, die als Käufer in Frage kommen. Für die Bewertung der Immobilie (Ermittlung des Marktwertes) spielt es daher auch eine Rolle, ob trotz der Individualität der Ausstattung, die Räume trotzdem noch den Geschmack eines weiteren Käuferkreises treffen bzw. ob der Stil und die Gestaltung der Räume in ihrem Stil zeitlos sind. Ist das der Fall, können höhere Verkaufspreise erzielt werden wie bei zu verspielten oder auf das persönliche Nutzungsverhalten zugeschnittenen Häusern und Raumkonzepten.

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