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Nettoanfangsrendite
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Nettojahreskaltmiete des ersten Jahres (abzgl. nicht umlegbarer Bewirtschaftungskosten) in Prozent der Anschaffungskosten inkl. Erwerbsnebenkosten.
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Nettogrundfläche
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Bruttogrundfläche abzüglich Konstruktionsgrundfläche. Zur Nettogrundfläche (NGF) gehören somit gemäß DIN 277 die Hauptnutzfläche (HNF), die Nebennutzfläche (NNF), die
Funktionsfläche (FF) und die Verkehrsfläche (VF).
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Nettokaltmiete
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Miete ohne Heiz- und Betriebskostenvorauszahlungen und ohne Mehrwertsteuer.
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NHK
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Siehe Normalherstellungskosten
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Niedrigenergiehaus
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Der Begriff Niedrigenergiehaus beschreibt einen Baustandard, der einen deutlich verringerten Heizenergiebedarf hat als der übliche Standard. Zurzeit versteht man im Allgemeinen darunter
einen Heizwärmebedarf von maximal 50 kWh pro m² Wohnfläche pro Jahr.
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Nießbrauchsrecht >>>Seitenanfang>>>
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Gemäß §§ 1030 ff. BGB das Recht, umfassenden Nutzen aus einer Sache zu ziehen. Dingliche Belastung, die in Abt. II des Grundbuchs nach vorheriger vertraglicher Einigung eingetragen
wird. Die genaue Ausgestaltung ist durch einen schuldrechtlichen Vertrag zu regeln; sie kann die Nutzung einer Sache und/ oder die Fruchtziehung (Mietzahlungen) beinhalten. Oft finden bei größeren
Vermögen Vererbungen zu Lebzeiten statt, um Erbschaftssteuer zu sparen. Im Zuge der Schenkung wird dann oft ein Nießbrauch vereinbart, der dem Erblasser die Mieteinkünfte aus dem Objekt bis zu seinem
Tode sichert. Der Nießbrauch ist weder vererbbar noch veräußerbar.
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Non-performing loans
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Unter non-performing loans versteht man gemeinhin notleidende Immobilienkredite. Solche Kreditbestände werden in zunehmendem Maße von Kreditinstituten mit einem Abschlag auf die
Kreditforderung in Paketen verkauft. Vorher findet in der Regel eine Einteilung in homogene Cluster statt, die das unterschiedliche Ausfallrisiko berücksichtigen und zu unterschiedlichen Preisen
(Abschlägen) führen. Das verkaufende Institut entlastet seine Eigenkapitalbasis, reduziert das Kreditausfallrisiko und spart Personalkosten für aufwendige Intensivbetreuungs- und Abwicklungseinheiten.
Der Investor verspricht sich durch den günstigen Einkauf der Kredite und durch ein straffes Forderungsmanagement mit Skaleneffekten eine ordentliche Rendite.
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Normalherstellungskosten (NHK)
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Vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen herausgegebene bundesdurchschnittliche Herstellungskosten ohne Nebenkosten und inkl. Mehrwertsteuer. Systematische Gliederung
nach Gebäudetypen, Baujahrsklassen und Ausstattungsklassen. Da es sich um Bundesmittelwerte handelt, dürfen die Werte nicht ohne Plausibilitätsprüfung einfach übernommen werden. Sie sind mit
tatsächlich regional üblichen Herstellungskosten zu vergleichen und mittels geeigneter Marktanpassungsfaktoren an die Marktverhältnisse anzupassen. Die mit den NHK- Preisen veröffentlichten
Anpassungsfaktoren führen nicht immer zum richtigen Verkehrswert. Daher sind auch die NHK nicht schematisch zu verwenden, sondern bedürfen auch immer einer sachverständigen Würdigung durch den
Gutachter. Bisher wurden Preise für die Basisjahre 1995 und 2000 veröffentlicht.
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Nutzflächenfaktor (NFF) >>>Seitenanfang>>>
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Dieser Faktor gibt das Verhältnis zwischen Hauptnutzfläche und Geschossfläche wieder. Mit baujahrstypischen Faktoren lassen sich überschlägig Nutzflächen ermitteln, wenn nur die
Geschossfläche bekannt ist oder umgekehrt. Je höher der NFF desto besser ist der Ausnutzungsgrad des Gebäudes. Der Faktor liegt bei gewerblich genutzten Objekten (Büro, Laden) meist um die 0,80 (je
nach Baujahr und Bauart) und bei Wohngebäuden meist unter 0,80.
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n50-Wert
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Der n50-Wert gibt die Luftwechselrate pro Stunde zwischen Innenraum und außen, bezogen auf das Innenraumvolumen, bei einem Druckunterschied (Über- bzw. Unterdruck) von 50 Pascal an.
Beispiel: Bei einem Nettorauminhalt von 500 m³ Lufthülle findet bei einem n50-Wert von 0,30 ein Luftwechsel von 150 m³ pro Stunde statt.
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Niedertemperaturkessel
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Bei älteren Heizkesseln wird/wurde die Vorlauftemperatur des Heizwassers konstant bei 70 bis 90 Grad Celcius gehalten (Konstanttemperaturkessel). Bei den energieschonenderen
Niedertemperaturkesseln wird die Vorlauftemperatur über einen Außenfühler in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt. An milden Tagen sinkt die Heiztemperatur und an kalten Tagen steigt sie.
Mit Sanierung der Heizungsanlage ist meist auch der Schornstein zu sanieren. Bei Umstellung auf einen neuen Gasbrenner empfiehlt sich jedoch die noch effizientere Brennwerttherme.
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Nanometer
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Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. Der Durchmesser eines menschlichen Haares ist fünfzigtausend mal größer ! Griech.: Nano = Zwerg. Namensgeber für die Nanotechnologie.
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Nanotechnologie
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Die Nanotechnologie gilt als eine der Zukunftstechnologien. Sie beschäftigt sich mit der Erforschung und Konstruktion sehr kleiner Strukturen. Anwendungen entstehen in der Energie- und
Informationstechnik (Speicher, Prozessoren), Umwelttechnik (Filter), Oberflächentechnik und Werkstoffe (u.a. Textilindustrie, Bauwesen, Automobilindustrie). Die Größendimensionen der
Nanotechnologie bewegen sich zwischen 1 bis 100 Nanometer. Denkbare Verbesserungen im Bauwesen sind die
Entwicklung neuer, noch effizienterer Dämmmaterialien, Oberflächenbeschichtungen für Ziegel und anderer Baumaterialien, um deren Eigenschaften wie Haltbarkeit, Brandschutz, Resistenz gegen Moos- oder
Flechtenbewuchs zu verbessern. Denkbar ist darüber hinaus die Entwicklung funktionaler Bauelemente, insbesondere in der Fenster- und Fassadentechnologie (photovoltaische Fenster, gleichzeitig
isolierende und wärmespeichernde Fassaden, etc.) . Wo große Chancen winken, lauern auch oft ebenso große Gefahren und Risiken. Erste Warnungen, dass die winzigsten Partikel Organismen schädigen
können (z. B. Hervorrufen astmatischer Beschwerden ähnlich wie durch Feinstaub), wurden bereits laut. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.
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Nichtbindige Böden
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Nicht bindige Böden haben Ihren Namen daher, dass sie kaum Wasser binden. Sie bilden somit gut wasserdurchlässige Schichten. Es sind grobkörnigere Böden mit hohen Anteilen an Sand
und/oder Kies. Als Baugrund sind diese Böden entgegen der landläufigen Meinung meist gut geeignet, da sie sich in der Regel gleichmäßig und sehr schnell setzen und Oberflächenwasser gut abfliesen
kann. Schäden aus Setzungen sind daher eher unwahrscheinlich. → Bindige Böden
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Naturstein
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Natursteine werden direkt durch Abbau von natürlichen Vorkommen im Untertage- oder Tagebau gewonnen und für verschiedene Nutzungen (Bodenbeläge, Fassadenverblendungen, Dachdeckung,
Fensterbänke) weiterverarbeitet und veredelt. Die bekanntesten im Rahmen des Bauwesens sind Marmor, Granit, Basalt, Sandstein, Travertin und Schiefer. Natursteine sind in der Regel teurer als künstlich hergestellte
Steine, da ihre Eigenschaften nicht so ohne weiteres künstlich kopiert werden können. Zudem ist der Abbau vergleichsweise teuer und die Naurstein- Vorkommen begrenzt.
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Normalformat (NF)
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Format eines genormten Mauersteins mit den Maßen: 11,5 cm breit, 7,1 cm hoch und 24 cm lang. Die Bezeichnung 2 NF bezeichnet ein Steinformat, das 2 Steine des Normalformats (NF) im
Mauerwerk ersetzt. 8 NF ersetzt entsprechend 8 Steine des NF- Formats. 2 DF = 1,5 NF (Umrechnungsfaktor 0,75). Aus Gründen der Rationalisierung ist der Trend zu großen Steinformaten erkennbar.
→ Dünnformat (DF) → Baurichtmaß
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Nachhaltigkeit der Erträge
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Es dürfen bei der Wertermittlung nur die Erträge berücksichtigt werden, die für die Nutzung der zu bewertenden Immobilie typisch und vor allem über die angesetzte Nutzungsdauer unter
den sonstigen angesetzten Prämissen (Bewirtschaftungskosten, Liegenschaftszinssatz) erzielbar sind. Ist beispielsweise eine 50 m² Wohnung an 6 Personen vermietet und bringt überproportionalen
Mietertrag, kann dieser Ertrag nicht als nachhaltig angesehen werden. Anders ausgedrückt wird man in der Regel keinen Käufer für diese Wohnung finden, der bereit sein wird, den mit diesem Ertrag,
durch Kapitalisierung mit sonst bei Wohnungen üblichen Parametern, ermittelten Ertragswert zu bezahlen.
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