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Kapitalisierungsfaktor
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Auch Barwertfaktor, Diskontierungssummenfaktor oder Rentenbarwertfaktor genannt. Er ist eine Funktion aus Zinssatz und Restnutzungsdauer und dient zur Abzinsung von
regelmĂ€Ăig wiederkehrenden Zahlungen (Renten), um den Barwert dieser Zahlungen zu ermitteln.
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Kappungsgrenze
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Es gibt im deutschen Mietrecht zwei Grenzen, die die zulÀssige Miethöhe bzw. Mieterhöhungsmöglichkeiten gesetzlich begrenzen
(Kappungsgrenzen). Die eine ist die ortsĂŒbliche Vergleichsmiete gemÀà Mietspiegel, die nicht (zumindest nicht mehr als 20 Prozent) ĂŒberschritten werden darf. Die andere besagt, dass die Miete innerhalb von 3 Jahren um nicht mehr als 20 % angehoben werden darf, auch wenn die ortsĂŒbliche Vergleichsmiete noch nicht erreicht ist. Die entsprechenden Regelungen zum Mietrecht finden sich in den §§ 535 ff. BGB.
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Kataster
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Alle FlurstĂŒcke in Deutschland werden amtlich vermessen und im (Liegenschafts-)Kataster kartographiert und beschrieben. Auch der GebĂ€udebestand wird erfasst und ist in den
LageplĂ€nen (MaĂstab 1:500 oder 1:1000) dargestellt. Das Kataster wird beim Katasteramt (Vermessungsamt) gefĂŒhrt. LageplĂ€ne sind unverzichtbar fĂŒr SachverstĂ€ndige, da wichtige Details
wie GrundstĂŒckszuschnitt, Lagebesonderheiten, Bauweise, GrundstĂŒckszugang etc. daraus abzulesen sind.
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Kaufkraft(-kennziffer)
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Die Kaufkraft ist der Teil des Einkommens, der fĂŒr Konsum zur VerfĂŒgung steht. Die Kaufkraft ist damit im Wesentlichen abhĂ€ngig vom Einkommen (Haushalts- oder Pro-Kopf-Einkommen), den
Lebenshaltungskosten und der Steuerbelastung. Sie wird ausgedrĂŒckt in so genannten Kaufkraftkennziffern, die von verschiedenen Unternehmen berechnet werden (meist auf die Basiszahl 100). NatĂŒrlich
wirkt sich die Kaufkraft auch auf die Immobilienpreise einer Region aus. Hier kann ein proportionales VerhÀltnis zwischen Kaufpreiskennziffer und Immobilienpreisen beobachtet werden, wobei es auch
Ausnahmen gibt. Beispielsweise haben die klassischen StudentenstĂ€dte wie Heidelberg, Freiburg, TĂŒbingen eher schwache Kaufkraftkennziffern aber sehr hohe Immobilienpreise. Dies hĂ€ngt damit zusammen,
dass die GroĂzahl der Studenten die Kaufkraft statistisch drĂŒckt. Dies wirkt sich jedoch in diesen StĂ€dten nicht negativ auf die Immobilienpreise aus, da die Kaufkraft der als Nachfrager fĂŒr
Immobilieneigentum in Frage kommenden Haushalte meist weit ĂŒber der Durchschnittskaufkraft liegt und auch viel âvon auĂenâ in diese MĂ€rkte investiert wird (Kapitalanleger, Eltern kaufen fĂŒr
Kinder) aufgrund der AttraktivitÀt des jeweiligen Immobilienmarktes, so dass die Preise trotz statistisch relativ niedriger Kaufkraftkennziffer, relativ hoch sind. Sehr wichtig ist die
Kaufkraftkennziffer fĂŒr Einzelhandelsimmobilien, da hier der Umsatz und somit auch der Mietertrag unmittelbar von der Kaufkraft der Haushalte abhĂ€ngt.
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