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easyWert- Immobilienlexikon: BUCHSTABE âIâ
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Immissionen
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Unter Immissionen versteht man BeeintrĂ€chtigungen durch UmgebungseinflĂŒsse. HauptsĂ€chlich sind hier zu nennen: LĂ€rm (StraĂen-, Zug-, Flugverkehr), Geruch
(Kompostierungsanlagen, landwirtschaftliche Betriebe, KlÀranlagen) und Schadstoffe (gehen oft einher mit einer der vorgenannten Immissionsarten (z. B. Feinstaubbelastung). Immissionen
können erheblichen Einfluss auf die Immobilienbewertung haben. Im Ă€uĂersten Fall kann dies bis zur UnverkĂ€uflichkeit einer Immobilie fĂŒhren.
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Immobilien-Leasing
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Das Immobilien-Leasing ist eine Eigenkapital schonende Finanzierungsalternative bei Gewerbeimmobilien. Statt ein Projekt selbst zu bauen oder eine Bestandsimmobilie zu kaufen,
kauft oder baut die Leasinggesellschaft und schlieĂt mit dem Leasingnehmer einen langfristigen Nutzungsvertrag, in dem auch in der Regel ein Ankaufsrecht zum Ende der Vertragslaufzeit
enthalten ist. Die gleich bleibenden Leasingraten bestehen dabei meist aus Zins-, Tilgungs- und Verwaltungskostenanteil. EigentĂŒmer bleibt die Leasinggesellschaft, die Bewirtschaftungskosten
trĂ€gt in der Regel der Leasingnehmer. Bekannt ist auch das Sale-and-lease-back, bei dem die Immobilie vom Leasingnehmer an den Leasing-Geber verkauft und anschlieĂend âzurĂŒckgeleastâ
wird. (Mittel der Kapitalbeschaffung). Vorteil des Leasings ist, dass die Leasingraten als betrieblicher Aufwand wirken und kein betriebliches Eigenkapital gebunden wird.
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Indexmiete
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Bei der Indexmiete wird im Mietvertrag eine Basismiete festgelegt und vereinbart, dass (frĂŒhestens nach Ablauf jeweils eines Jahres) die Miethöhe anhand des Preisindex fĂŒr
die Lebenshaltung des Statistischen Bundesamtes ĂŒberprĂŒft wird. Meist wird vereinbart, dass jeder Vertragspartner eine MietpreisĂ€nderung in Höhe der prozentualen VerĂ€nderung des
Kostenindex verlangen kann, wenn sich der Index um mehr als 10 Basispunkte verĂ€ndert. Eine Anpassung an die OrtsĂŒbliche Vergleichsmiete ist bei einer Indexvereinbarung ausgeschlossen.
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Industriegebiet
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GemÀà § 9 BauNVO dienen Industriegebiete der Unterbringung von Gewerbebetrieben und zwar vornehmlich der Art von Betrieben, die in anderen Baugebieten unzulÀssig sind. Man
kann wohl davon ausgehen, dass dies ĂŒberwiegend solche Betriebe und Produktionsanlagen sein werden, die eine erhöhte Immission erwarten lassen und andere Nutzungsarten in anderen
Baugebieten daher beeintrĂ€chtigen wĂŒrden.
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Innenbereich
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Ein Baurecht kann sich gemÀà § 34 BauGB ergeben, wenn ein GrundstĂŒck im Innenbereich liegt und keine sonstigen baurechtlichen Vorschriften entgegenstehen. Die Abgrenzung
des Innen- vom AuĂenbereich ist oft nicht einfach und kann in ZweifelsfĂ€llen durch eine Bauvoranfrage bei der zustĂ€ndigen Gemeinde geklĂ€rt werden. Die Gemeinden sind gemÀà § 34 Abs.4
BauGB ermĂ€chtigt, verschiedene Innenbereichssatzungen zu erlassen, um den Innenbereich und die FlĂ€chen, die zum Innenbereich gehören, nĂ€her zu definieren. Siehe auch AuĂenbereich.
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Instandhaltungskosten
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Die Instandhaltungskosten zÀhlen zu den nicht umlegbaren Bewirtschaftungskosten und sind somit in der Wertermittlung relevant im Ertragswertverfahren. Legaldefinition:
âInstandsetzungskosten sind die Kosten, die wĂ€hrend der Nutzungsdauer zur Erhaltung des bestimmungsmĂ€Ăigen Gebrauchs aufgewendet werden mĂŒssen, um die durch Abnutzung, Alterung und
Witterungseinwirkung entstehenden baulichen oder sonstigen MÀngel ordnungsgemÀà zu beseitigen. Der Ansatz der Instandhaltungskosten dient auch der Deckung der Kosten von Instandsetzungen,
nicht jedoch der Kosten von BaumaĂnahmen, soweit durch sie eine Modernisierung vorgenommen wird oder Wohnraum oder anderer auf die Dauer benutzbarer Raum neu geschaffen wird.â (⊠§ 28
Verordnung ĂŒber wohnungswirtschaftliche Berechnungen nach dem Zweiten Wohnungsbaugesetz).
Bei Eigenheimen kann (Stand 2006) mit 10 âŹ/ mÂČ/ Jahr als nachhaltige Instandhaltungskosten gerechnet werden.
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Interner ZinsfuĂ
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Begriff aus der dynamischen Investitionsrechnung. Man zinst mit einem Kalkulationszinssatz p die Zahlungsströme einer Investition (Anfangseigenkapital, JahresĂŒberschĂŒsse,
Endeigenkapital) auf den Investitionszeitpunkt ab und erhÀlt den Barwert der Investition (NET PRESENT VALUE). Ist dieser positiv, rentiert die Investition mindestens mit dem
Kalkulationszinssatz. Durch iterative Anwendung mehrerer KalkulationszinssĂ€tze und anschlieĂender Interpolation kann man den internen ZinsfuĂ der Investition genauer bestimmen.
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Interpolation
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In der Praxis wird unter Interpolation meist die lineare Interpolation verstanden. Dabei definieren grafisch gesehen zwei Punkte mit ihren jeweils gegebenen Punkten (x1, y1 und
x2, y2) eine Gerade. Man kann nun aufgrund der Gleichung fĂŒr diese Gerade fĂŒr jedes beliebige Xn fĂŒr das gilt x1 < xn < x2 den Wert yn berechnen, indem man die lineare Gleichung (y =
ax + b) ermittelt und xn darin einsetzt. Ăhnlich funktioniert eine Interpolation auch mit nicht linearen Gleichungen, wenn man die zugrunde liegende Funktion ermitteln kann (hier werden dann
mehr als zwei gegebene Punkte benötigt).
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IVD (Immobilienverband Deutschland)
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Der IVD ist der gröĂte Verband der Immobilienmakler in Deutschland. Er wurde durch den ZusammenschluĂ aus den ehemaligen VerbĂ€nden RDM (Ring deutscher Makler) und VDM (Verband
deutscher Makler) gegrĂŒndet. Der IVD gibt verschiedene Preisspiegel, Wohnpreisspiegel, Gewerbemietspiegel einmal jĂ€hrlich heraus. Darin enthalten sind Informationen zu BĂŒromieten, Ladenmieten,
Wohnungsmieten, Wohnungspreise (Preise fĂŒr Eigentumswohnungen), Angaben zum Vielfachen der Jahresrohmiete, Preise fĂŒr ReihenhĂ€user und freistehende EinfamilienhĂ€user.
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ImprÀgnierung
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Ein Baustoff wird bei der ImprĂ€gnierung mit einem flĂŒssigen Medium getrĂ€nkt, wodurch der Baustoff zusĂ€tzliche Eigenschaften erhĂ€lt. Man kann z. B. Beim Hydrophobieren eine OberflĂ€che oder das Bauteil insgesamt wasserabweisend machen. Bei der
Oleophobierung wird der Baustoff ölabweisend. Man kann auch eine biozide Ausstattung des Bauteils erreichen (Abwehr gegen HolzschÀdlinge bei verbauten Hölzern oder ZuÀtze in Putzen gegen Moos und Flechtenbewuchs).
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Injektionen
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Mauerwerksinjektionen können unterschiedlichen Zwecken dienen: 1) nachtrĂ€glich Herstellung einer Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit, 2) VerfĂŒllung von HohlrĂ€umen, KlĂŒften und Spalten zur statischen Sicherung und optischen Wiederherstellung von Mauerwerk, 3) Risssanierung
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Immobilienbewertung
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Im Immobilienmarkt ist ein GroĂteil des Vermögens einer Volkswirtschaft gebunden. Der Immobilienerwerb ist in der Regel fĂŒr einen Haushalt die gröĂte finanzielle Herausforderung vor
allen anderen Anschaffungen. Daher ist es eine Notwendigkeit, dass KĂ€ufer und VerkĂ€ufer sich ĂŒber den âwahren Wertâ (Verkehrswert) einer Immobilie im Klaren sein mĂŒssen, damit sie mit ihrer Kauf-
(bzw. Verkaufs-)entscheidung kein finanzielles Abenteuer eingehen. Das Thema Immobilie ist ein technisch, rechtlich, volkswirtschaftlich und steuerlich sehr komplexes Thema. Zudem ist der Immobilienmarkt
relativ intransparent und Vergleichspreise nicht so ohne weiteres verfĂŒgbar. Hier hilft der ImmobiliensachverstĂ€ndige, Baugutachter oder BausachverstĂ€ndige, der seinem Klienten bei der Wertfindung und
Bewertung einer Immobilie behilflich sein kann. Auch Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Pfandbriefbanken und Immobilieninvestoren sowie Fonds bedienen sich der Dienste von
ImmobiliensachverstĂ€ndigen, um durch eine Immobilienbewertung Entscheidungen abzusichern. Meist ist auch fĂŒr Realkreditinstitute und Fonds eine Immobilienbewertung zur Ermittlung des Verkehrswertes oder des Beleihungswertes vorgeschrieben. Pfandbriefbanken unterliegen ohnehin den Bestimmungen der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV).
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IVS, IVSC >>>Seitenanfang>>>
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Die âInternational valuation standardsâ (IVS) werden im so genannten âwhite bookâ des âInternational valuation standards committeeâ (IVSC) veröffentlicht.
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